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Das Romandebüt ODYSSEUS X  im Frühling 2015

Der erste Roman von Sigrun Höllrigl handelt über die amerikanische Dichterin Sylvia Plath, die sich 1962 das Leben nahm.

ODYSSEUS_X_Höllrigl_FINAL_Hell Sigrun Höllrigl “Odysseus X”. Roman. edition keiper, Graz 2015
Die 25-jährige Amerikanerin Sally Keane erhält ein Stipendium am Kings‘ College in Cambridge. Sie ist eine große Verehrerin der amerikanischen Schriftstellerin Sylvia Plath. Obwohl in ihrer Heimat liiert, verliebt Sally sich in Cambridge und ist bereit, dieser neuen Liebe eine Chance zu geben. Die tragische Lebensgeschichte von Sylvia Plath, von Höllrigl akribisch recherchiert, zieht sich mittels zeitgenössischer Rahmenhandlung wie ein roter Faden durch diesen Roman. Wir folgen abwechselnd den Spuren zweier junger Frauen, Sally Keane und Sylvia Plath, auf der Suche nach sich selbst. Beide wissen, dass sie auf ihrer Odyssee Schiffe verlieren. Dennoch lassen sie sich in vollen Zügen auf das Leben und die Liebe ein.

 

  • Broschiert: 144 Seiten
  • Preis: 16,05 Euro (Amazon)
  • Verlag: edition keiper; Auflage: 1., April 2015 (13. April 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3902901683
  • ISBN-13: 978-3902901682

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Sigrun Höllrigl über ihren Roman: „Die großen Liebesdramen um Picasso, Max Frisch und Ingeborg Bachmann oder – im anglo-amerikanischen Raum – zwischen Ted Hughes und Sylvia Plath machen uns deutlich, wie ‚gefährlich‘ und ungleich schwieriger eine persönliche Entwicklung für die Frauen immer noch zu sein scheint, vor allem dann, wenn diese Frauen an der Seite von großen Männern stehen. Die Geschichte hat dafür viele weitere Beispiele. Odysseus X kreist als eine Art Anti-Entwicklungsroman um die Tragödie kreativer Frauen, deren Entwicklung rückläufig ist, da die Liebe bei ihnen einen Ich-Verlust in Kraft setzt, während die Männer sich an der Seite ihrer Frauen weiterentwickeln. Ein Drama, das sich oftmals leise und unspektakulär im Alltag vollzieht…“

 

singe den Zorn oh Göttin des Peleiaden achilleus“ und „Arsenal hat Chelsea im Derby besiegt“- der Liebesroman der Autorin spielt in unserer Zeit und greift immer wieder weit zurück, die Hauptperson erzählt in der Ich Form ihr Leben, ihre Schritte, ihre Liebe, ihre Ansichten, klammert sich an SMS, beschäftigt sich mit alten Folianten, mit altgriechischer Literatur, England und New York. Sie versucht nur sich selbst zu gehören, aus dem Sog der verlockenden Phrasen, aus dem Besitzverlangen zu entrinnen, sich nicht selbst zu verlieren, sich zu behaupten. Die Spuren von zwei jungen Frauen, Sally Keane und Sylvia Plath, werden abwechselnd verfolgt, es geht um Liebe, um Auflösung und Behauptung. Ein Liebesroman, der zum Nachdenken einlädt, kunstvoll aufgebaut, eine Stilübung!“

           ORF Ö1: Beispiele 15. Mai 2015
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 Helmuth Schönauer  "Buchkultur 06" 2015
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